Stress, Trauma, Angst und Trauer hinterlassen Spuren. Diese Spuren zeigen sich nicht nur in Gedanken und Gefühlen, sondern auch körperlich. Verspannungen im Nacken oder Schultern, ein flacher Atem, ein chronisch angezogener Bauch, Schlafstörungen oder das Gefühl, im eigenen Körper nicht wirklich zuhause zu sein. Das sind keine Einbildungen, sondern reale körperliche Reaktionen auf seelische Belastungen.
Die Forschung zu Trauma und Stressbewältigung zeigt seit Jahren, dass der Körper Erlebnisse speichert, auch dann, wenn das Bewusstsein sie längst verarbeitet zu haben glaubt. Der Körpertherapeut arbeitet gezielt mit diesem Wissen. Indem du lernst, deinen Körper wieder wahrzunehmen, kannst du alte Muster erkennen, sie spürbar machen und schließlich auch verändern. Das ist etwas, das reine Gesprächstherapie in vielen Fällen allein nicht leisten kann.